
Leguminosen gehörten auch in der Oberpfalz zur jungsteinzeitlichen Ernährungsgrundlage. Für die Versorgung mit Eiweiß waren sie wichtig. Auch für die Folgezeit ist der Anbau von Erbse, Linse und Ackerbohne nachgewiesen, die als Fleischersatz dienten. Erbsbrei, Linsensuppen und Bohneneintöpfe waren in einfachen Haushalten alltägliche Kost und waren klassische Fastenspeisen.

Die überragende Bedeutung der Hülsenfrüchte ging im 20. Jh. verloren. Schwieriger Maschineneinsatz, geringe Erntesicherheit und steigender Fleischkonsum machte Linsen und Erbsen zu Nischenprodukten. Erst in jüngster Zeit zeichnet sich eine Trendwende ab.


Hülsenfrüchte bieten unzählige köstliche Zubereitungsmöglichkeiten. Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch gesund – sowohl für uns als auch für die Umwelt. Für eine nachhaltige, genussvolle Ernährung und den Schutz der biologischen Vielfalt.
